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Nordkorea droht USA und Südkorea mit "heiligem Krieg" Nordkorea hat vor dem geplanten Seemanöver der US-Streitkräfte mit Südkorea die Tonlage verschärft. Jederzeit könne ein "heiliger Krieg der Vergeltung" beginnen, erklärte die nationale Verteidigungskommission, das höchste Entscheidungsgremium des kommunistischen Landes. USA mahnen zu verbaler Abrüstung
Das geplante Manöver, an dem der Flugzeugträger USS George Washington teilnehmen soll, verschärft die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea. Die Kommission drohte damit, auf die geplanten Militärübungen in Südkorea mit den Mitteln der "atomaren Abschreckung" zu reagieren. Südkorea und die USA würden die Situation absichtlich an den Rand eines Krieges kommen lassen. Die "Kriegsmanöver" im Japanischen Meer seien nichts weiter als "offene Provokationen, um die Demokratische Volksrepublik Korea in jeder Hinsicht zu unterdrücken".
Die USA forderten die Regierung in Pjöngjang zur Mäßigung auf. Nordkorea solle sich weniger provokativ äußern und eher konstruktiv handeln, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Washington. Er betonte, dass die gemeinsamen Manöver mit Südkorea "defensiven" Charakter hätten. Sie sollten aber abschreckend auf Nordkorea wirken. Keinesfalls seien die Manöver jedoch als Provokation konzipiert.
An dem am Sonntag beginnenden dreitägigen Manöver sollen 20 Kriegsschiffe teilnehmen, darunter der 97.000 Tonnen schwere US-Flugzeugträger "USS George Washington". Zudem kommen nach US-Angaben 200 Flugzeuge und 8000 Soldaten beider Länder zum Einsatz.
Beziehungen seit März verschlechtert
Die Spannungen zwischen beiden Seiten hatten sich zuletzt deutlich verschlechtert. Nordkorea wird vorgeworfen, im März ein südkoreanisches Kriegsschiff mit 46 Seeleuten an Bord mit einem Torpedo versenkt zu haben. Das kommunistische Regime bestreitet den Vorwurf. Die USA, enger Verbündeter Südkoreas, hatten am Mittwoch neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängt.
Quelle: Tagesschau
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