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Neue Wirtschaftskrise in Korea wegen Amerika? (1 Leser) (1) Gäste
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THEMA: Neue Wirtschaftskrise in Korea wegen Amerika?
#1765
YongKyu (Benutzer)
Fresh Boarder
Beiträge: 3
graphgraph
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Neue Wirtschaftskrise in Korea wegen Amerika? geschrieben am 2007/08/17 18:30 Karma: 0  
Korea hat vielleicht wieder eine Wirtschaftskrise vor sich. Hoffen wir, dass es diesmal nicht so schlimm ist. Wie Ende der 90er Jahre.
Der Amerikanische Immobilien-Markt hat also eine Finanzkrise. Die Auswirkungen auf Korea wurden am Montag noch als gering eingestuft:

Quelle: http://www.koreaheute.de/_board8/bbs/board.php?bo_table=kh_aktuelles_nachr&wr_id=1891&sca=Wirtschaft
[13.08.07] Die US-Hypotheken-Krise hat ‚begrenzten’ Einfluss auf Südkorea: stellvertretender Finanzminister
13.08.2007

Die US-Hypotheken-Krise hat nur einen ‚begrenzten’ Einfluss auf Korea, sagte der stellvertretende Finanzminister am Montag und brachte sein Vertrauen gegenüber der drittgrößten Wirtschaft Asiens zum Ausdruck.

„Zumindest im Augenblick glauben wird, dass der Einfluss der US-Hypotheken-Krise auf die südkoreanischen Finanzmärkte und Institutionen begrenzt ist“, sagte Kim Seok-dong den Journalisten nach einem Treffen zur Besprechung dieser Angelegenheit.

„Südkoreas Finanzinstitutionen haben eine sehr kleine Menge direkter Expositionen auf die US-Subprime-Hypothekendarlehen, klein genug für sie, jede Krise zu verhindern.“

Lokale Banken und Versicherer haben insgesamt 850 Millionen US$ in die US-Subprime-Anleihen investiert. Ihre gemeinsamen Verluste belaufen sich lediglich auf 85 Millionen US$, sagte Kim.

Kim besprach diese Angelegenheit mit Beamten des Finanzministeriums, der Zentralbank und der Finanzkontrollbehörde, nachdem die Börsenmärkte in Seoul Ende letzter Woche wegen der US-Hypotheken-Krise um 4 Prozent gefallen waren.

Koreas Institutionen werden vermutlich von Kreditausfällen verschont bleiben, da sich der größte Teil ihrer Investitionen auf Anleihen mit relativ hohen Bewertungen bezieht, sagte der südkoreanische Politiker.

Dennoch wird die Regierung notwendige Maßnahmen ergreifen, wenn es Kreditengpässe auf den einheimischen Finanzmärkten gebe sollte, sagte er.

„Wir glauben, dass die globalen Finanzmärkte ihre Stabilität zurückgewinnen werden, aber es ist schwierig zu sagen, ob die Angelegenheit der Subprime-Hypothekendarlehen in nächster Zeit gelöst sein wird,“ sagte Kim.

Die Regierung wird eine Arbeitsgruppe gründen, um die Situationen auf den Finanzmärkten zu überwachen“, sagte er.
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Gestern "korrigierte" die FAZ diese Aussage:

Finanzmärkte
Ausverkauf an den Börsen im Fernen Osten

... ob der Schirm 'was nutzt gegen Kursverluste?
16. August 2007
An den großen Börsen in Asien macht sich Ausverkaufsstimmung breit. Nach schwachen Vorgaben von der Wall Street, einer drohenden Ausweitung der Hypothekenkrise in Amerika und neuen Geldmarkt-Interventionen der Zentralbanken schossen am Donnerstag die großen Aktienbarometer in die Tiefe. Der japanische Aktienindex Nikkei-225 verlor 2 Prozent und schloss auf einem Jahrestief. Den Kospi-Index in Korea zog es 7 Prozent(!!!) nach unten. Die Leitindizes in Singapur, Taiwan und Thailand gaben jeweils mehr als 4 Prozent ab. Der australische Aktienindex ASX-200 büßte 2 Prozent ein.

"Er herrscht Verkaufspanik", lässt sich Mark Mobius von Templeton Asset Management zitieren. Zuvor hieß es seitens eines australischen Immobilienfinanzierers, es gebe Schwierigkeiten bei der Bedienung eines Kredits von umgerechnet fast 4 Milliarden Euro. Das rief Anleger in der ganzen Region auf den Plan. Im Markt herrsche viel Angst, erklärte Park Seh-Ick von Hanwah Investment in Seoul. "Viele Anleger überreagieren derzeit auch etwas", meinte er weiter. Auf den Verkaufslisten der Händler stand am Donnerstag vom koreanischen Unternehmen Samsung Electronics bis zur japanischen Mitsubishi-Gruppe und Taiwans Halbleiterhersteller TSMC alles, was in der Unternehmenswelt Rang und Namen hat.

Aktien von Öl-, Schiffbau- und Stahlkonzernen wurden abgestossen

Dabei stießen Investoren vor allem Aktien von Öl-, Schiffbau- und Stahlkonzernen ab. Die Aktien von Hyundai Heavy, dem weltgrößten Schiffbauer, fielen um 6 Prozent ab. Taiwan Semiconductor, der weltgrößte Auftragsfertiger von Computerchips, gab um 3 Prozent nach. In diesen Strudel zog es auch Asiens gewinnreiche Autobauer und Elektronikfirmen. "Von der schlechten Stimmung am Markt sind auch alle soliden Werte betroffen", sagte Yumi Nishimura vom Brokerhaus Daiwa.

Auslöser der jüngsten Kursverluste der japanischen Exporteure war die rasche Yen-Aufwertung des Yen. Wegen der weltweiten Marktturbulenzen lösten Devisenhändler zuletzt hochspekulative Kredit- und Handelspositionen zugunsten von Japans Währung auf. Damit gewann der Yen gegenüber dem neuseeländischen und dem australischen Dollar, aber auch gegenüber dem Euro an Wert.

Angesichts der heftigen Bewegungen auf den Devisenmärkten sorgen sich die Zentralbanker in Südostasien um die Stabilität ihrer Landeswährungen. An den Finanzmärkten hieß es, die Notenbanken von Indonesien, Singapur, den Philippinen, Taiwan und Malaysia hätten am Donnerstag Hunderte von Millionen Dollar auf den Markt geworfen, um die lokalen Währungen zu stützen. Allein Indonesien soll für 400 Millionen Dollar heimische Rupiah verkauft haben, um eine weitere Abwertung zu verhindern.

Investoren schichten ihr Geld in sichere Anlagen um

Zuvor schienen sich ausländische Portfolioinvestoren auf breiter Front aus der Region zurückzuziehen. Dies rief von Jakarta bis Kuala Lumpur Ängste wach, Südostasien könnte wie Ende der neunziger Jahre in eine Finanzkrise schlittern. Anders als damals galten die wirtschaftlichen Fundamentaldaten der Region bisher allerdings als stabil. Darüber hinaus haben im Frühjahr 13 Staaten Ostasiens mit Japan, China und Südkorea an der Spitze angekündigt, ihre Devisenreserven von fast 3 Billionen Dollar teilweise zusammenzulegen. Dieser Pool soll bessere Bedingungen für Direktinvestitionen schaffen und Schutz gegen Angriffe von Währungsspekulanten bieten. Die hatten 1997 als Auslöser der damaligen Asien-Krise gegolten. Damals konnten Spekulanten schwerwiegende wirtschaftliche Schwachpunkte der Länder zu riesigen Gewinnen nutzen. Nach Ansicht vieler Analysten droht ein solches Szenario heute nicht.

Dennoch schichten Investoren ihr Geld in sichere Anlagen um und greifen nach Anleihen. Das drückt deren Renditen. Japans richtungweisende zehnjährige Regierungstitel rentieren mit 1,66 Prozent, nachdem sie vor wenigen Wochen fast 2 Prozent erreicht hatten. Auch der Kurs für Koreas fünfjährige Staatsanleihe stieg und schickte die Rendite auf Talfahrt. Um die Märkte zu beruhigen, pumpten die Notenbanken Liquidität in die Geldmärkte. Die Bank von Japan setzte am Donnerstag ihre milliardenschweren Interventionen fort. Die Zentralbank von Australien zog mit. Die Notenbanken von Neuseeland und Korea wollen bei anhaltenden Marktturbulenzen das Gleiche tun.
Text: F.A.Z., 17.08.2007, Nr. 190 / Seite 23 Finanzmärkte

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    Hoffen wir also, dass diese Krise in Amerika Korea nicht noch stärker negativ beeinflusst...

    Euer Yong-Kyu,
    (Johannes D. Y-K. Vogel)
    Aus Zirndorf (bei Nürnberg und Fürth)
     
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    Neue Wirtschaftskrise in Korea wegen Amerika?
    YongKyu 2007/08/17 18:30
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    chkim81 2007/08/19 21:18
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