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Re:Südkorea: Das Dorf der deutschen Rentner (1 Leser) (1) Gäste
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THEMA: Re:Südkorea: Das Dorf der deutschen Rentner
#1593
buwhal2004 (Benutzer)
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Re:Südkorea: Das Dorf der deutschen Rentner geschrieben am 2007/04/24 13:02 Karma: 1  
DIE ZEIT


Unser deutsches Dorf

Weißer Putz, rote Ziegel, Jägerzäune: In Südkorea bauen zurückgekehrte Gastarbeiter eine deutsche Siedlung – in der Hoffnung, ein Stück Heimat zu errichten


Von Henning Sussebach

Die alte Bundesrepublik ist in den Fernen Osten umgezogen, reglos döst sie in der Sonne und macht Mittagspause. Kann das sein? Man dachte ja, sie gehe gerade unter, ein Wohlstandsidyll zerfalle, da wird sie in Asien wieder aufgebaut, beste Lage, Südhang, Blick aufs Meer, nur etwas kleiner, als sie früher war. Fünfundzwanzig weiß verputzte Häuser unter roten Dächern, hölzerne Balkone, Jägerzäune, Wäschespinnen, sorgfältig frisierte Gärten und am Ortseingang ein Tempo-30-Schild. Es ist, als habe ein Verrückter mit einem Modellbausatz gespielt, Deutscher Vorort, Maßstab 1:1. Doch da ist Bewegung. Wäsche schaukelt. Ein Rasensprenger speit silbrige Fontänen. Eine Frau zupft an Petunien. Irgendwo im Ort ein Hämmern.

Das wird Herr Li sein.

Es ist zwölf Uhr mittags in Namhae, Korea. 35 Grad. Die Luft steht still. Auf der Straße vertrocknet eine tote Schlange. Dies ist das asiatische Ende der Welt, schroff und grün verliert sich der Kontinent im Dunst des Südmeers, läuft aus mit hundert Inseln. In dieser Abgeschiedenheit, fünf Brücken vom Festland entfernt, spielt eine Geschichte, wie sie nur die Globalisierung schreiben kann: Inmitten von Reisterrassen bauen sich Südkoreaner ihr Dogil Maeul, ihr deutsches Dorf. Heimkehrer, die Jahrzehnte in Deutschland gearbeitet haben.

Sein Haus sei »der große rote Rohbau«, hatte Li am Telefon gesagt. Ein Walmdach, ein Erker, zwei Gauben, »sehr deuts«, hatte er um die halbe Welt gerufen, mit heller Stimme, »sehr deuts!« Ist es diese Baustelle dort? Ein Walmdach, ein Erker, zwei Gauben. Aus dem Dunkel des Rohbaus hallt wieder das Hämmern. Im Bauschutt vor dem Haus liegt ein Koffer mit roter Aufschrift. BOSCH. Überall zerfetzte Plastikfolie, einige Wörter sind noch zu lesen: Röben Tonbaustoffe, Mannheim, Ziegelwerke 46514 Schermbeck. Sehr deutsch. Das wird es sein.

»Hallo?«

Ein Hammer fällt. Dann Stille.

»Herr Li?«

Da steht er am Fenster, halb nackt, mit der Figur eines Knaben. Sang-Min Li, bald 66 Jahre alt, das Haar ergraut, Lesebrille vor der Brust. »Kommst du rein«, sagt er in gebrochenem Deutsch, »ich zieh mich noch um.«

Seit über einem Jahr baut Li an seinem Haus und macht so eine Idee zur Wirklichkeit. Das Dogil Maeul, das deutsche Dorf, war anfangs nur der Einfall eines ehrgeizigen Provinzpolitikers namens Kim Du-Kwan. Dessen Bruder und dessen Schwester gehörten zu jenen 10400 jungen Frauen und 8600 jungen Männern, die in den sechziger Jahren Korea verließen, um Deutschland bei der Arbeit zu helfen. Als Krankenschwestern, Bergleute. Monat für Monat schickten sie Geld nach Hause und schoben so den Aufschwung der einst armen Heimat an. Ein deutsches Dorf, dachte sich nun Kim Du-Kwan, könnte da ein Dank an jene sein, die in die Welt gezogen waren, bevor irgendwer von Globalisierung sprach. Also schrieb er seinen Landsleuten in Köln und Frankfurt, Aachen und Mainz und dankte für deren »aufopfernden Beitrag«. Durch sie sei »Korea eine der wichtigsten Industrienationen der Welt geworden«. Jetzt seien die einst jungen Arbeitskräfte Rentner, sei es Zeit für die »Heimkehr«, weshalb er ihnen äußerst günstig Bauland überlasse, und dazu eine Bauvorschrift: Jedes Haus soll deutsch aussehen. Was Kim nicht schrieb: Namhae ist unterbevölkert, und der Aufschwung hat es nicht hierher geschafft. Ein deutsches Dorf aber könnte Touristen anziehen.

So sind einige der 20000 noch einmal ausgewandert, diesmal in die Heimat. Doch ist dies noch die Heimat? Da ist Frau Kim mit deutscher Dauerwelle, die ihren deutschen Mann mitbrachte, Ludwig. Sie brät ihm oft Kartoffeln aus dem Garten. Da ist Herr Han, der seinen Hund ausführt. Da ist ein anderer Herr Li, der als Bergmann ging und als Pfarrer wiederkehrte. Da ist Frau Theis, die früher Moon hieß. Heute hat sie neue Kniegelenke, weil sie als Krankenschwester viel zu lange viel zu schwere deutsche Leiber hob. Und da ist Sang-Min Li, die Hände hart und rauh, die Finger krumm von Arbeit. Er hat sich ein Hemd übergezogen, auf Socken läuft er durch seinen Rohbau, setzt sich auf die Kante des Balkons, der bislang nur Beton ist, wischt sich die Mücken vom Gesicht und hustet.

Es war ein guter Sommer.

Li hat Betonböden gegossen, Wände gemauert und das Dach gedeckt mit Ziegeln aus Schermbeck. »Selbstreinigend!«, sagt Li. »Gleichmäßig in der Farbe!« Er ruft es fast, als sollten es die Nachbarn hören. Die K_link_ersteine sind auch schon da, sechs Paletten Pferdeweiß aus 26330 Zetel. Bald kommen die Waschbecken, Villeroy & Boch, alles per Container, Rotterdam – Pusan. So kamen auch schon deutsche Proton-Steine für die Wände, deutsche Fichten-Balken für das Dach. Und so werden deutsche Jalousien kommen, deutsche Türen, deutsche Fenster, deutscher Rasen. »Ich mach alles deutsch«, sagt Li, »anders als die andern.«

Lis Baustelle liegt hoch am Hang, von hier hat er das Dorf im Blick. Li erzählt, dass die anderen ihre Häuser von koreanischen Arbeitern haben bauen lassen, aus koreanischem Material. »Alles snell, snell«, sagt er und schüttelt den Kopf. »Alles Pfusch!« Auch dieses Wort hat Li aus Deutschland importiert, er spuckt es aus: »Pfusch!«

Li macht alles selbst. Niemand darf ihm helfen. Sollen die Nachbarn längst grillen, trinken, rauchen. Sollen sie reden. Dass er nie fertig wird, dass er verrückt sei, dass er sich totmacht. »Der Koreaner«, sagt Li, »baut sich ein Haus für zwanzig Jahre. Ich will eins für hundert. Außerdem: Der Koreaner kennt auch kein Drehkippfenster.«

Irgendwann muss Sang-Min Li, der Koreaner, aufgehört haben, ein Koreaner zu sein. Wenn man ihn fragt, wann und warum: Li fällt keine Antwort ein.

Es fällt ihm schwer, von sich zu erzählen, lieber macht er ein hartes Gesicht. Man kann Stunden mit ihm reden, Li antwortet niemals mit Gefühlen, immer nur mit Fakten: geboren 1940 in Keleung Myan, einem Dorf in der Provinz Gyong-sang-do, als achtes Kind armer Bauern, mitten in den großen Krieg hinein. Der Bauch gequollen von Hunger, der Gegenwart beraubt vom Gegner Japan, die Welt nicht größer als das Feld der Eltern und Deutschland nur ein Wort. Der Freund des Feindes.

Dann, ganz plötzlich, öffnet sich die Welt. In Deutschland, dem anderen geteilten Staat, soll es ein Wirtschaftswunder geben: zu viel Arbeit für zu wenig Menschen! Sang-Min Li ist 25 und meldet sich zum Dienst, steht wie Zehntausende Schlange in Seoul. Deutschland lässt ihn laufen, springen, heben, besieht sich seinen Urin und seine Zähne. Dann wird er für gut befunden.

Am 1. August 1966 der Abschied. Seine Mutter, Umma, reibt sich die Augen. Der Sohn macht sein hartes Gesicht, ich komme ja wieder, in drei Jahren schon, als reicher Mann. Es ist der erste Flug seines Lebens. Seoul – Düsseldorf. 150 junge Männer betrinken sich mit deutschem Bier. Aus Freude, aus Angst. Nur er trinkt nicht mit. Aus Freude, aus Angst.

Ein Bus bringt Li nach Alsdorf bei Aachen. Es sind die Jahre, in denen noch Arbeitskraft verlagert wird, nicht Arbeit. Li fährt in die fünfte Sohle ein, achthundert Meter tief. Er bricht sich die Finger, bis heute kriegt er sie nicht mehr gerade. Er holt Deutschland die Kohlen aus der Erde, seither schüttelt ihn der Husten.

Und doch ist es das Paradies.

Deutschland hat damals noch Wohlstand zu verteilen. Die Zeitungen nennen die neuen Krankenschwestern »mandeläugige Schöne«. Jeden Monat schickt Li Geld nach Hause, ihm selbst reichen hundert Mark. Er raucht nicht, trinkt nicht. Um halb fünf steht er auf, isst ein Brötchen und zwei Bockwürste, weil das schnell satt macht. Einmal pro Tag aber kocht er Reis. »Sonst findet der Magen keine Ruhe«, hatte seine Mutter gesagt.

Nach einem Jahr kommt Post vom Bruder. Mutter ist tot. Einen Monat hat der Brief gebraucht. Li sagt, er habe eine Nacht und einen Tag lang geweint. »Umma, Umma …in zwei Jahren wäre ich doch zurückgekommen.«

Wenn sie wüsste, dass er wieder da ist.

Glasig liegt das Südmeer in der Bucht. Die Luft steht. Vier Taifune sind in diesem Sommer vorbeigezogen. Es wird der fünfte kommen, sagen die Fischer im Hafen. Wenn Li Glück hat, wird der Sturm nur durch die Fensterhöhlen pfeifen. Wenn er Pech hat… Li zieht die Knie an die Brust. Im Januar kommt seine Frau. Die beiden wollen sich das Land ansehen, das einmal ihre Heimat war, aus seinem Mercedes heraus. Bis zum Grab der Mutter sind es nur zwei Stunden. Ein Bruder und drei Schwestern leben noch, sagt Li. Wenn er fertig ist, will er sie einladen, um ihnen sein deutsches Haus zu zeigen, als Antwort auf ihr »Warum?«.

Das ganze Dorf ist voll umgekrempelter Biografien. Frau Theis zum Beispiel. Wenn sie »hier« sagt, meint sie Mainz, wenn sie »unten« sagt, meint sie Korea. Mit ihrem Mann wartet sie auf das nächste Containerschiff, auf Ofen, Gährschrank, Wurstmaschine. Sie wollen eine Metzgerei und Bäckerei eröffnen, Youngsooks Frühstücksstube, dunkles Brot und Leberwurst. Man zieht nicht ohne Folgen zweimal um die halbe Welt. Es ist wie ein Kultur-Jetlag, der Jahre dauert. An den Hauswänden recken sich die Parabolantennen. Hinter den Gardinen wird auf Herrn Han geschimpft, der so frech war, sein Haus gelb zu streichen, dabei hatten sich alle auf Weiß geeinigt! Herr Han wiederum soll, was er bestreitet, die Behörden darauf hingewiesen haben, die Familien Kim und Theis hätten ihre Dächer nur um 35 Grad geneigt und nicht um 45 Grad – das sei nicht deutsch. Es gab einen Baustopp. »Ich lass mir doch von einem Koreaner nicht erklären, wie ein deutsches Dach aussieht«, sagt nun Herr Theis, der früher LKW gefahren ist. Herrn Han, »dem Knallkopp«, werde seine Frau kein Brot verkaufen.

Nach dem Tod der Mutter betäubt Li den Schmerz mit noch mehr Arbeit. Nach drei Jahren im Bergwerk wechselt er zu Philips und schraubt Bildröhren zusammen, arbeitet auf dem Bau, trifft Kyoung-Soon, Krankenschwester wie die anderen. Tagschicht, Nachtschicht. Das Paar sieht sich kaum und schreibt sich Briefe, das Brot liegt hier, der Speck ist dort, wir brauchen Kohl, der Reis ist ausgegangen. Eigentlich will Li studieren, er interessiert sich für Chemie. Aber immer ist da erst mal Arbeit. Tag für Tag verschenkt Li die Gegenwart an die Zukunft – dann ist die Zukunft da und doch wieder nur Gegenwart. Li lernt an der Volkshochschule Deutsch und Kochen, brät Schnitzel, schält Kartoffeln, es ist ein ewiges Ankommen in der Fremde. 1973 wird der erste Sohn geboren, Alexander, ein Jahr später folgt Andreas, deutsche Namen für ein deutsches Leben. Die Familie baut ein Haus in Würselen bei Aachen, der Vater leistet sich seinen Mercedes. Seit Li wählen darf, wählt er die CDU. »Geht es den Firmen gut, geht es den Menschen gut«, sagt er. Mit fünfundfünfzig spürt Li ein Stechen in der Brust. Die Ärzte diagnostizieren einen Herzinfarkt.

Auf der Straße knallen Autotüren, wieder. Touristen, es werden immer mehr. In ihren neuen Kias und Hyundais kommen sie den Berg hinauf, junge Koreaner mit riesigen Popstarsonnenbrillen, Zigaretten im Mundwinkel, Headsets am Ohr. Unter zartrosa Sonnenschirmen staksen ihre Freundinnen durchs Dorf. Wenn sie die Gartenzwerge im Garten der Kims sehen, dort, wo auch die Kartoffeln wachsen, biegen sie sich vor Lachen. Oben auf seinem Balkon steht Ludwig Straus-Kim, ruft »Hallo!« und dreht die Hand, als schlösse er eine Tür zu. Immer lassen die Leute den Motor laufen, die Klimaanlage, »damit ihre koreanischen Hintern kalt bleiben«. In Mainz saß Kim im deutsch-koreanischen Freundeskreis.

Ist in diesem Dorf irgendjemand rundum glücklich? Herr Han? Frau Theis? Herr Li?

Jahrzehntelang lag Lis Ich unter Arbeit verschüttet, nun sitzt er hier und weiß nicht, wer er ist. »Für Gedanken war nie Zeit«, sagt Li. Jeder im Dorf hat ein Leben gelebt, das einen Roman gefüllt hätte, aber alle haben sich Selbstreflexion verboten. Vielleicht macht sich Li erst jetzt, mit diesem Haus, auf die Suche nach seinem Ich. Deshalb musste er zum Ausgangspunkt seines Lebens zurück.

Bislang hat Li nur herausgefunden, wer er nicht ist. »Ich steh im Haus und frage mich: Was heißt Wasserwaage auf Koreanisch? Was heißt Zollstock? In Deutschland sind mir immer koreanische Wörter eingefallen.« Da lacht er. »Oder gestern abend! Fast ein Unfall. Koreaner sind gesetzlos. Fahren ohne Licht!«

Li schlägt sich an die Brust; sein Herz. Als er nach Korea zurückkehrte, erkannte er nichts wieder. Wo früher Dunkel war, ist Licht. Wo früher Ruhe war, ist Lärm. Die Weltwirtschaft hat Reklameschilder an die Autobahnen rund um Seoul gestellt. Panasonic, Alstom, Citibank. Korea leuchtet neonfarben, Korea treibt die Genforschung voran, Samsung schließt sein Berliner Werk; mittlerweile entlassen Koreaner Deutsche. »Korea ist reich geworden«, sagt Li, »aber die Menschen kommen nicht mit. Jeder ist neidisch. Alle schreien rum. Davon krieg ich Kopfschmerzen.«

Es ist, als errichte Li Deutschland ein Denkmal. Ein Heimatloser baut sich eine Heimat, zieht eine Mauer um seine Identität, bevor sie ihm zerfließt.

Wie anders es den Kindern geht! Andreas studiert, Alexander ist Doktor der Physik in Bremen. Die Söhne sind dort angekommen, wo der Vater hinwollte, doch Li blieb im Dazwischen. Ein Scharnier zwischen den Generationen, immer unter Last, immer strapaziert. So ist das, wenn Menschen in die Geschichte geraten. Sein Haus in Würselen wird er behalten.

Sang-Min Li schaut hinab ins Dorf. Herr Han führt seinen Hund aus. Frau Theis reibt sich die Knie. Herr Kim schwitzt und schlägt die Mücken tot. Herrn Li schüttelt der Husten, wieder und wieder. Ist das die Zukunft, um die es immer ging?

»Zukunft?«, fragt Herr Li. »Ich leb nur noch zehn Jahre. Ich schlaf schon wie ein toter Mann.«

* Herr Li – das muss gesagt werden – heißt nicht Li. Er möchte nicht erkannt werden. Er sagt, das sei nicht gut: Sein Haus sei teuer, und die Koreaner seien sehr schnell neidisch

Quelle: (c) DIE ZEIT 13.10.2005 Nr.42
 
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Südkorea: Das Dorf der deutschen Rentner
buwhal2004 2007/04/23 11:50
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buwhal2004 2007/04/23 11:51
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chkim81 2007/04/23 15:56
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buwhal2004 2007/04/24 13:01
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buwhal2004 2007/04/24 13:02
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thomasgates 2011/08/08 07:13
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