Errichtung von ‚smarten Büros’ im Großstadtgebiet bis 2013
Die Regierung wird mit der Einführung eines Fernarbeitssystems für Regierungsvertreter eine Ära der umfassenden Telearbeit einleiten.
Das Ministerium für Öffentliche Verwaltung und Sicherheit und der Präsidialausschuss für die nationale Entwicklung der Informationsgesellschaft haben am Mittwoch (13. Jan.) einen Plan über die bis 2013 vorgesehene Errichtung von 22 „smarten Büros“ in Großstädten vorgestellt.
Gemäß diesem Plan können Regierungsvertreter von diesen Büros aus arbeiten, die sich in der Nähe ihrer Wohnungen befinden, statt sich in den Büros der Hauptgeschäftsstellen im belebten Zentrum einfinden zu müssen.
Mit diesem Plan soll das Arbeitsumfeld effizienter gestaltet und die Treibhausgase reduziert werden.
Laut einer Umfrage des Jahres 2009 gaben von 37.000 zentral und lokal gelegenen Regierungsbüros nur 1300 oder 3,6 Prozent der Büros an, die Vorteile der Telearbeit zu nutzen. Die Regierung plant, die Rate bis 2015 auf 20 Prozent zu erhöhen, teilte das Verwaltungsministerium mit.
„Smarte Büros“ sollen das Problem der Verkehrsstaus lösen und im Beruf stehenden Eltern helfen, Arbeit und Kindererziehung auf effizientere Weise zu vereinbaren und schließlich dazu beitragen, die niedrige Geburtenrate des Landes zu erhöhen, erklärte das Ministerium.
Von James Ro
Autor, Korea.net
Quelle:
http://www.koreaheute.de/_board8/bbs/board.php?bo_table=kh_aktuelles_nachr&wr_id=2866&page=1