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Machtdemonstrationen auf See Das geplante Manöver, an dem der Flugzeugträger USS George Washington teilnehmen soll, verschärft die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea Ungeachtet nordkoreanischer Drohungen haben die USA und Südkorea mit einem gemeinsamen Seemanöver im Japanischen Meer begonnen. An den mehrtägigen Übungen vor der Ostküste der koreanischen Halbinsel sollen 20 Kriegsschiffe teilnehmen, darunter der US-Flugzeugträger "USS George Washington". Zudem kommen nach US-Angaben 200 Flugzeuge und 8000 Soldaten beider Länder zum Einsatz.
Nordkorea droht mit "nuklearer Abschreckung"
Die US-Militärführung erklärte, das Manöver habe "defensiven" Charakter, solle aber ein starkes Signal an den Norden senden, dass Aggressionen in der Region nicht toleriert würden. Keinesfalls seien die Manöver jedoch als Provokation konzipiert. Weitere Militärübungen sind für die kommenden Monate geplant.
Nordkorea sprach bereits von einer "offenen Provokation, um die Demokratische Volksrepublik Korea in jeder Hinsicht zu unterdrücken" und drohte mit "nuklearer Abschreckung". Die nationale Verteidigungskommission, das höchste Entscheidungsgremium des kommunistischen Landes, erklärte, jederzeit könne ein "heiliger Krieg der Vergeltung" beginnen. China zeigte sich besorgt, Japan schickt vier Militärbeobachter.
Beziehungen seit März verschlechtert
Von der "Cheonan" ragt nur noch ein Stück des Rumpfes aus dem Wasser. Die Spannungen zwischen beiden Seiten hatten sich zuletzt deutlich verschlechtert. Nordkorea wird vorgeworfen, im März ein südkoreanisches Kriegsschiff mit 46 Seeleuten an Bord mit einem Torpedo versenkt zu haben. Das kommunistische Regime bestreitet den Vorwurf. Die USA, enger Verbündeter Südkoreas, hatten am Mittwoch neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängt.
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